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Einsatz für die UG-SanEL - Brand in Gemeinschaftsunterkunft

Am 04.10. erfolgte zur üblichen Zeit des wöchentlichen Probealarms die Alarmierung durch die Leitstelle zu einem "Brand Sonderobjekt" - in einer Gemeinschaftsunterkunft in Eschenau war ein Feuer ausgebrochen. Auch die UG-SanEL war zu diesem (zum Glück glimpflich verlaufenen) Einsatz alarmiert und mit sieben Helfern im Einsatz. Drei weitere Helfer waren auf Abruf.

WIr bedanken uns bei allen Einheiten für Ihren Einsatz und die super Zusammenarbeit!

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Im Folgenden der Beitrag des Kreisverbandes zum Einsatz:

Feuer in Gemeinschaftsunterkunft in Eschenau -
Viele Einheiten des BRK im Einsatz 

Erlangen, 04/10/17

Gestern Abend um 20:17 gingen für viele Helfer des BRK Erlangen-Höchstadt die Funkmeldeempfänger - In Eschenau wurde ein Brand in der dortigen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gemeldet. Neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes, die sofort zur Einsatzstelle fuhren, wurden auch mehrere Schnelleinsatzgruppen des BRK alarmiert, die nach kurzer Zeit von Ihren Heimatstandorten ausrückten. Zur Koordinierung des Einsatzes wurde neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst auch die Sanitätseinsatzleitung bestehend aus dem Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt alarmiert.

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Die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle bestätigten den Brand, vor Ort konnte nach kurzer Zeit die vollständige Evakuierung des Gebäudes festgestellt werden. Insgesamt 44 Personen sind in dem Gebäude gemeldet, diese konnten zunächst in einem Gasthaus gegenüber kurzfristig untergebracht werden. Dort wurden alle Evakuierten von Kräften des BRK Betreuungsdienstes registriert und von Notärzten untersucht. Ein Bewohner musste zur weiteren Untersuchung mit einer leichten Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht werden - die anderen Bewohner waren unverletzt.

Parallel zu den noch laufenden Löscharbeiten und der medizinischen Sichtung der Betroffenen wurde durch Kräfte des Betreuungsdienstes in der nahe gelegenen Georg-Hänfling-Halle eine Betreuungsstelle eingerichtet. Nach Abschluss der Untersuchung durch die Notärzte wurden die Betroffenen mit Mannschaftstransportwagen des BRK zur Betreuungsstelle gebracht und dort von den Kräften des Betreuungsdienstes versorgt. 

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Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner des Hinterhauses in Ihre unversehrten Wohnungen zurückkehren. Da der vordere Teil der Sammelunterkunft leider zunächst unbewohnbar ist wurden 26 Asylbewerber in umliegenden Unterkünfte oder zu Freunden weiterverteilt werden. Nach dem Rückbau der Betreuungsstelle war der Einsatz um 00:30 Uhr für die letzten Kräfte des BRK beendet.

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Im Einsatz waren der Rettungsdienst des BRK aus Heroldsberg, Nürnberg-Land, vom ASB Gräfenberg und der JUH Nürnberg, sowie der BRK Einsatzleiter Rettungsdienst, die Sanitätseinsatzleitung, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung, die Schnelleinsatzgruppen Transport der Bereitschaften Erlangen 2 und Erlangen 3 sowie die Schnelleinsatzgruppen Betreuung der Bereitschaften Heroldsberg und Erlangen 2. Alarmiert, aber dank des glimpflichen Ausgangs nicht zur Einsatzstelle ausgerückt, war zusätzlich die Schnelleinsatzgruppe Behandlung der Bereitschaft Erlangen 1. Insgesamt waren 42 Helfer des BRK im Einsatz.

Kirsten Fraedrich und Julian Pertek, BRK ERH