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Die UG-SanEL beim Übungseinsatz in Herzogenaurach

Die UG-SanEL war am 21.06. im Übungseinsatz - mit vier Helfern wurde die Arbeit von Orgl und LNA unterstützt. Die Nachbearbeitung des Übungseinsatzes läuft - wir wollen ja immer dazulernen. 
Vielen Dank an die Organisatoren, Mimen und Mitübenden für eine tolle Übung!

Nachfolgend der Bericht des Kreisverbandes über die Übung

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Massenanfall von Verletzten - Herzogenaurach, Weihersbach -

Alle verfügbaren Rettungsmittel zum Einsatz !

Herzogenaurach, 21/06/17

Gestern Abend kurz nach 19/00 Uhr verwandelte sich der sonst friedliche Festplatz am Weihersbach in Herzogenaurach in den Schauplatz eines Groß-Unfalles. Ein Reisebus fuhr gegen einen Gefahrgut-LKW, der Natronlauge geladen hatte. Der LKW geriet ins Rollen, und touchierte zwei PKW, in denen die Fahrer und Beifahrer eingeklemmt waren. Im Reisebus befinden sich noch Verletzte, die den Bus nicht selber verlassen können. Rauch, Feuer, Explosionen sind zu hören – ein gespenstisches Szenario.

Es folgte die Alarmierung der Rettungskräfte von ASB Erlangen-Höchstadt,Bayerisches Rotes Kreuz Erlangen-Höchstadtund der Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurachmit dem Alarmstichwort MAN (Massenanfall von Notfallpatienten)

Zum Glück kein Ernstfall, sondern eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach, die mit dem Bayerischen Roten Kreuz Erlangen-Höchstadt und dem Arbeiter Samariter Bund Regionalverband gemeinsam die Bewältigung dieses Unfalles übte. Insgesamt waren am Ende der Übung 22 Verletzte versorgt und abtransportiert, leider war es aber auch zu sechs Toten gekommen.

Vom BRK waren dabei die BRK HerzogenaurachBRK Bereitschaft Erlangen 2, BRK BRK Bereitschaft Höchstadt / Aisch sowie die UG San-EL Erlangen-Höchstadt 
und ein Organisatorischer Leiter im Einsatz. Zum Einsatz kamen dabei zwei Schnelleinsatzgruppen Transport und ein Notarzt. Weiterhin war ein Übungsbeobachter im Einsatz sowie zwei Helferinnen des Jugendrotkreuz Erlangen-Höchstadt, die sich um die Notfalldarstellung der Mimen kümmerten. Realistische Verletzungen waren zu sehen, von der Verbrennung bis hin zu Frakturen, das überzeugende Spiel einer Darstellerin, die einen psychischen Ausnahmezustand führte immer wieder zu Aktionen der Helferinnen und Helfer. Auch ein Leitender Notarzt der Klinik für Anästhesiologie war ebenso mit im Einsatz bei der Sanitätseinsatzleitung.
Der ASB Erlangen-Höchstadt stellte eine SEG Transport und eine SEG Behandlung mit einem GW San 25, sowie den Einsatzleiter für den Rettungsdienst, und ebenso einen Übungsbeobachter. Auch eine ganze Anzahl von Verletzten-Darstellern (Mimen) wurde vom ASB gestellt.

Schnell füllte sich die Ansbacher Straße mit Rettungsfahrzeugen, die Feuerwehr übernahm die Brandbekämpfung und den Gefahrguteinsatz, die Dekontamination der Verletzten, und half bei der Rettung der Verletzten aus den Fahrzeugen und aus dem Bus.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst übernahm mit den ersten eintreffenden Rettungsmitteln die Lageerkundung und die Erstmaßnahmen, und stimmte sich anschließend mit der Sanitätseinsatzleitung bestehend aus Organisatorischen Einsatzleiter und Leitendem Notarzt über die weiteren Maßnahmen ab. Einsatzabschnitte mussten festgelegt werden, Verletztenablagen wurden festgelegt, Rettungstrupps zusammengestellt, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung koordinierte den Funkverkehr, Patienten wurden ins Krankenhaus transportiert.

Der Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach, German Hacker, machte sich ein persönliches Bild von den Rettungsarbeiten die von Feuerwehr, BRK und ASB gemeinsam durchgeführt wurden, und war beeindruckt. Ebenso waren die Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach und Höchstadt und der Fränkischer Tag Herzogenaurach/Höchstadt und Erlangen vor Ort und Herzo.TV .

Die Übungsleitungen der Hilfsorganisationen waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden, die einzelnen Aufgaben wurden gut abgearbeitet, eine genaue Auswertung erfolgt in den nächsten Wochen. Nach dem Aufräumen folgte eine Vesper in der Feuerwache Herzogenaurach zum Abschluss.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen, die trotz der Hitze ihren schweren körperlichen Einsatz vorgetragen haben, und mit Eifer bei der Sache waren !