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Der AK IuK beim Triathlon Erlangen

Der AK IuK unterstützt am 02.08. die BRK Bereitschaft Erlangen 1 beim Triathlon in Erlangen.

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Im folgenden der Bericht der Bereischaft Erlangen 1 über diesen Einsatz:

Bei strahlendem Sonnenschein und (dadurch) hohen Temperaturen fand am Sonntag der Kurz- und Mittelstreckentriathlon des TV48 Erlangen statt. In bewährter Weise stellte die Bereitschaft Erlangen 1, wie seit vielen Jahren unterstützt von der Bereitschaft Baiersdorf und der Bergwacht Erlangen, den Sanitätsdienst für diese sportliche Großveranstaltung.

Nicht nur für die knapp 800 gemeldeten Teilnehmer waren die Sanitäter zuständig, sondern auch für die knapp 10.000 Zuschauer, die die Athleten anfeuerten. Entsprechend groß war die Zahl der Einsatzkräfte, die diese Veranstaltung absicherten. In der Wechselzone am Schwimmstart stand ein Krankenwagen bereit, zwei weitere Krankenwagen sind auf der Radstrecke im Einsatz, um gestürzten Sportlern zu Hilfe kommen zu können. Ebenfalls auf der Radstrecke auf dem für Krankenwagen etwas engen Bereich zwischen Möhrendorf und Erlangen, sowie die Laufstrecke war ein „All Terrain Vehicle“ (oder auch „Quad“) der Bergwacht im Einsatz. Als „First Responder“ auf der im Wald verlaufenden Laufstrecke war eine Radstreife mit zwei Helfern unterwegs. Im Zielbereich bauten die Helfer ein Behandlungszelt auf, in dem Athleten und Besucher rundum versorgt werden konnten. Koordiniert wurde der gesamte Einsatz von einem Einsatzleitwagen im Stadion aus.

Insgesamt 23 Helfer und 6 Fahrzeuge waren am Sonntag im Einsatz und hatten viel zu tun. Neben den jedes Jahr vorkommenden Blasen, Schürfwunden und Kreislaufproblemen, hatten die Helfer dieses Jahr mit sehr vielen Wespen- oder Bienenstichen zu tun. Viele dieser Stiche waren leider im Bereich von Kopf, Hals und Mund. Keiner der Patienten hatte aber (trotz so mancher bekannter Allergie) mit größeren Problemen zu kämpfen. Insgesamt 53 Patienten benötigten die Hilfe der Sanitäter (gut doppelt so viel wie die letzten Jahre), alle konnten aber nach ambulanter Behandlung nach Hause entlassen werden. Leider gab es auf der Radstrecke einen Sturz, der für den Athleten im Krankenhaus endete. Dieser wurde vom Rettungsdienst versorgt und transportiert, da dieses Fahrzeug dem Sturzort am nächsten war. Hier arbeitete die Einsatzleitung des Triathlon mit der Integrierten Leitstelle Nürnberg eng zusammen, um die schnellste Versorgung des Patienten zu gewährleisten.

Ganz nebenbei konnten sich die Helfer auch für den eigentlichen Triathlon nützlich machen. Während der Versorgung einer Triathlon-Helferin, die an der Wendemarke der Laufstrecke die „Rundenarmbändchen“ an die Athleten verteilte, übernahm kurzerhand unsere Helferin der Radstreife ihre Aufgabe, damit der Triathlon ungehindert weitergehen konnte. Und für die Streckenfahrzeuge wird nächstes Jahr wohl eine „Triathlon-Zusatzausstattung“ eingeführt: Fahrrad-Luftpumpen wären in diesem Jahr nützlich gewesen.

Wie immer wurde die letzte „Finisherin“ durch unsere Radstreife bis zum Ziel begleitet, damit die Athletin nicht alleine durch den Zielbogen muss. Dieses Jahr gab es zusätzlich noch eine „LaOla“ der Stadion-Sanitäter, die danach noch zusammenpackten und nach einem intensiven Sanitätsdienst in den verdienten Feierabend gingen.

Die „Einsatzleitung Triathlon“ sagt ein dickes Dankeschön an die Helfer der Bereitschaft Erlangen 1, Bereitschaft Baiersdorf und Bergwacht Erlangen – Ihr habt mit einen super Job gemacht – und der Spaß kam nicht zu kurz!